Biographie
1747   Friedrich Johan Justin Bertuch wird am 30.09. in Weimar geboren
1765-1769   Er studiert Theologie und Jura in Jena
1769-1773   Als Hauslehrer im Altenburgischen erlernt er Spanisch
1773   Rückkehr nach Weimar, Mitarbeit an „Teutscher Merkur“
1774    Erste Druckschrift über  die Errichtung einer Freien Zeichenschule. Mit Wieland plant er einen Selbstverlag für Schriftsteller und Gelehrte.
1775   Geheimer Sekretär und Schatullverwalter des Herzogs
1776   Heirat mit Caroline Selvoigt aus Waldeck bei Bügel am 27. April. Er wird „Fürstlicher Rat“ und Mitglied der Freimaurerloge „Anna Amalia“
1780   Nordflügel des Hauses „Am Baumgarten“ erbaut
1781   Beteiligung an der „Buchhandlung der Gelehrten“ in Dessau
1782   Übernahme der geschäftlichen Leitung des „Teutscher Merkur“. Fabrik künstlicher Blumen unter Leitung seiner Frau Caroline
1784   Herausgabe der „Allgemeinen Literaturzeitung“
1785   „Legationsrat“
1786   Mit G. M. Kraus Herausgabe des „Journal der Moden“
1787   Leiter der Parkverwaltung
1790   Herausgabe des „Bilderbuch für Kinder“
1791   Das „Landes-Industrie-Comptoir“ wird gegründet.
1791 – 1798   Unternehmungen außerhalb Weimars
1796   Bertuch scheidet aus alles herzoglichen Diensten aus
1800   eigene Druckerei
1801   Bertuchs Tochter Charlotte heiratet den Mediziner L.F. von Froriep
1803   Mittelteil und Südflügel des Hauses „Am Baumgarten“ erbaut
1804   Abzweigung des „Geographischen Institut“ vom „Landes-Industrie-Comptoir“
1806   Georg Melchior Kraus stirbt in Bertuchs Haus
1811   Stadtrat, bis zu seinem Tode
1813   C.M. Wieland wird am 20. Januar im Haus aufgebahrt
1814   Karl Bertuch geht in Vertretung des Vaters als Delegierter des Deutschen Buchhandels auf den Wiener Kongreß
1815   Karl, die Hoffnung des Vaters, stirbt am „Nervenfieber“
1816   Direktor der Erfurter Akademie der gemeinnützigen Wissenschaften
1818   Dr. Ludwig Friedrich von Froriep übernimmt die Leitung des Landes-Industrie-Comptoirs
1822   F. J. Bertuch stirbt am 3. April und wird in seinem Park beerdigt